Gesundheitssystem, Gesundheitspolitik und Arzneimittelsteuerung

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen in dem Arbeitsschwerpunkt sind Dr. rer. medic. Rebecca Jahn, Lennart Weegen M. A., Dr. rer. medic. Anke Walendzik, Dr. rer. pol. Sonja Schillo, Dr. rer. pol. Michael Noweski, Dr. rer. medic. Gerald Lux, Dr. rer. medic. David Matusiewicz, Lasse Korff M.A., Philipp Steinbach M. A., Nina Farrenkopf B. Sc. und Dipl.-Biochem. Kirsten van der Linde.

 

Ausgewählte laufende Projekte

BMBF-Verbundforschungsprojekt „Personalisierte Medizin in der Krebsforschung. Eine interdisziplinäre Untersuchung ethischer, rechtlicher, medizinischer und ökonomischer Aspekte.“

Der Lehrstuhl für Medizinmanagement ist an einem interdisziplinären BMBF-Forschungsvorhaben zum Thema der Personalisierten Medizin (PM) beteiligt. In Zusammenarbeit mit der juristischen Fakultät der Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr. Huster, sowie dem Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Bochum unter der Leitung von Prof. Dr. Vollmann und der Medizinischen Hochschule Hannover (Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzellentransplantation) unter der Leitung von Prof. Dr. Ganser, werden interdisziplinäre Untersuchungen zur Personalisierten Medizin hinsichtlich rechtlicher, ethischer, medizinischer und ökonomischer Aspekte durchgeführt.

Die Mitarbeiter um Prof. Dr Wasem analysieren unter dem Gesichtspunkt der Ökonomie drei zentrale Fragestellungen zur Personalisierten Medizin unter partieller Fokussierung auf das Themengebiet der Onkologie:

1. Einfluss von Methoden der Personalisierten Medizin auf Forschungs- und Entwicklungskosten im Kontext notwendiger Anpassungen der Regulierung im Zulassungsprozess von Diagnostika und Arzneimitteln

Innerhalb dieser Fragestellung sollen mittels Literaturrecherchen und deren Analyse sowie mittels Fragebögen und Interviewleitfäden der Einfluss pharmakogenetischer Verfahren auf die Forschungs- und Entwicklungskosten der Pharmaindustrie ermittelt werden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf der Analyse regulatorischer Anforderungen an Forschung und Entwicklung im Bereich der personalisierten Medizin liegen. 

2. Evaluation der Kosteneffektivität von pharmakogenetischen Tests, welche das Therapieansprechen vorhersagen

Innerhalb dieser Fragestellung soll zunächst die Kosteneffektivität von pharmakogenetischen Tests als Mittel zur Vorhersage des Behandlungserfolgs analysiert werden. Hierbei soll vor allem der Schwerpunkt auf der Beantwortung der Frage liegen, inwieweit es sich bei dem Einsatz von pharmakogenetischen Verfahren um eine kosteneffektive Strategie handelt. Für die Indikation akute myeloische Leukämie soll ein generisches entscheidungsanalytisches Modell entwickelt werdenum die mittel- und langfristige Kosteneffektivität zu bestimmen. 

3. Evaluation des Zugangs der Patienten zu Personalisierter Medizin und potenzielle Besonderheiten der Personalisierten Medizin bezüglich ihrer Aufnahme in den Leistungskatalog von Gesundheitssystemen

Innerhalb dieser Fragestellung sollen die derzeit aktuellen Zugangsmöglichkeiten zur Personalisierten Medizin in der Onkologie unter internationalen Gesichtspunkten evaluiert werden. Dies soll zum einem mit Hilfe eines Vergleiches des Implementierungsstandes von PM-Technologien in ausgewählten sozialen und öffentlichen Gesundheitssystemen (Potenzielle Länder: Australien, England, Niederlande und USA) erfolgen und zum anderen unter Betrachtung von möglichen Besonderheiten bezüglich Voraussetzungen, Prozessen und Strukturen bei der Integration von Personalisierter Medizin in den Leistungskatalog. 

Bearbeiter: Jahn, Neumann, Pouryamout, Walendzik

Laufzeit: Januar 2011 bis Dezember 2013

Erhebung zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung 2010

Psychische Erkrankungen sind von zunehmender Bedeutung in der deutschen Bevölkerung. Trotzdem ist die Datenlage zur psychotherapeutischen Versorgungssituation im ambulanten Bereich insbesondere auch im Bereich der Richtlinien-Psychotherapie durch Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten unzureichend. Im Auftrag der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) für der Lehrstuhl für Medizinmanagement eine fragebogengestützte Analyse unter den Mitgliedern des Verbandes durch. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden am 14.02.2011 von Prof. Wasem gemeinsam mit Dipl.-Psych. Dieter Best, Bundesvorsitzender der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), auf einer Pressekonferenz vorgestellt. Die Ergebnisse dieser Studie liefern Hinweise auf eine Unterversorgung im Bereich der ambulanten Psychotherapie. Bei Therapeuten, die aufgrund eines fehlenden Therapieplatzangebotes eine Warteliste führten, betrug die durchschnittliche Wartezeit auf ein Erstgespräch 2,5 Monate. Nur knapp fünf Prozent der Psychotherapeuten konnten ihren Patienten sofort einen Therapieplatz anbieten. Zusätzlich lassen sich Versorgungsunterschiede festgestellt, bezüglich verschiedener Patientengruppen und unter regionalen Aspekten. Die gesamte Studie kann hier heruntergeladen werden.

Bearbeiter: Dr. rer. medic Anke Walendzik, Dr. rer. medic. Gerald Lux und Dr. rer. medic. Rebecca Jahn (Laufzeit seit Januar 2010)

Analyse ökonomischer Aspekte der Versorgung durch Augenoptiker und Optometristen in drei europäischen Ländern
Die augenmedizinische Versorgung in Europa ist unterschiedlich ausgestaltet und befindet sich in einem Umbruch. Während in einigen Ländern augenmedizinische Untersuchungen ausschließlich in den Händen von Augenärzten liegen, übernehmen in anderen Ländern akademisch ausgebildete Optometristen Teile der augenmedizinischen Routineversorgung. Im Auftrag des European Council of Optometry and Optics (ECOO) geht der Lehrstuhl für Medizinmanagement der Frage nach, ob sich Kosten und Outcomes der augenmedizinischen Versorgung in Ländern mit unterschiedlichen Aufgabenverteilungen zwischen Augenärzten und Optometristen/Augenoptikern unterscheiden. Dazu wird ein 3-Länder-Vergleich (Großbritannien, Deutschland, Frankreich) durchgeführt.                                                                                                                                                                Bearbeiter: Rebecca Jahn, Dominik Thomas, Dr. Anke Walendzik und Lennart Weegen. Laufzeit: ab Juli 2010. 

Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden in einem Diskussionsbeitrag veröffentlicht. 

Erarbeitung von Konzepten zur nachhaltigen Stärkung von Anreizen für gesetzliche Krankenversicherungen zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
Trotz des gesetzlichen Auftrags zur Vermeidung oder Verminderung von Pflegebedürftigkeit haben Krankenkassen auch in wettbewerblicher Beziehung zueinander nur ein geringes ökonomisches Interesse daran, entsprechende Maßnahmen zu finanzieren. Denn die finanziellen Erfolge fallen vornehmlich bei der sozialen Pflegeversicherung (SPV) an, die einem vollständigen ausgabenbezogenen Finanzausgleich unterliegt. Darum existiert im bestehenden System die Gefahr, dass Krankenkassen in diesem Bereich Maßnahmen unterlassen oder verzögern. Im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e. V. hat der Lehrstuhl Konzepte zur nachhaltigen Stärkung von Anreizen für die GKV zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit erarbeitet. Diese sollen empirisch auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Ein Diskussionspapier zu Konzepten zur Stärkung von Anreizen zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit kann hier heruntergeladen werden. Bearbeiter: Rebecca Jahn, Gerald Lux, Dr. Anke Walendzik. Laufzeit ab Mai 2009

Regionalisierung von Beitragssätzen und Risikostrukturausgleich
In diesem aus Eigenmitteln des Lehrstuhls finanzierten Projekt wird international vergleichend der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Regionalisierung von Beitragssätzen in der gesetzlichen Krankenversicherung im Zusammenspiel mit einem regionalisierten Risikostrukturausgleich hat. Dabei kooperiert der Lehrstuhl mit Wissenschaftlern in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Israel. Laufzeit Dezember 2005 bis Januar 2009. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Veröffentlichung der Projektergebnisse ist für das Frühjahr 2011 vorgesehen.

Bewertung und Erarbeitung von Unterstützungsstrategien für gesetzliche Krankenkassen im Kontext der Einführung des Gesundheitsfonds
Eine Reihe von Projekten des Lehrstuhls für Krankenkassen und ihre Verbände befasst sich seit Inkrafttreten des GKV-WSG (April 2007) mit der Analyse von Veränderungen der Finanzausstattung der Krankenkassen durch die Einführung eines Gesundheitsfonds im Jahr 2009. Simulationen der Ausgaben- und Einnahmenentwicklungen auch unter Berücksichtigung von weiteren Änderungen im deutschen Gesundheitswesen, wie zum Beispiel der Einführung eines neuen Vergütungssystems für die ambulante ärztliche Behandlung in der GKV oder der abschließenden Konvergenzphase 2009 im Rahmen der Einführung Diagnosis Related Groups (DRG), bringen Aufschluss über die etwaige Notwendigkeit der Erhebung und ggfs. Höhe von Zusatzbeiträgen der einzelnen Krankenkassen. Projekte zur Deckungsbeitragsrechnung unter den Bedingungen des morbiditätsorientierten RSA ermöglichen eine strategische Weiterentwicklung der Krankenkassen. Das Lehrstuhl-Team hat bei der Implementierung des morbiditätsorientierten RSA das Bundesversicherungsamt unterstützt. Ein in diesem Zusammenhang entstandenes Diskussionspapier kann hier heruntergeladen werden.
Bearbeiter: Jahn, Dahl, Lux, Manouguian, Schillo, Matusiewicz.
Laufzeit: seit Januar 2008

Jahrbuch Risikostrukturausgleich
Gemeinsam mit dem Leiter des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen, Dr. Jacobs, und dem für den Risikostrukturausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung im Bundesversicherungsamt zuständigen Referatsleiter, Dr. Goepffarth, hat der Lehrstuhl für Medizinmanagement ein Projekt aufgelegt, mit dem ein regelmäßig erscheinendes „Jahrbuch Risikostrukturausgleich“ herausgegeben werden soll. Das Jahrbuch soll methodische und empirische Beiträge umfassen. Es soll in jedem Jahr ein Schwerpunktthema geben, aber auch freie Beiträge werden aufgenommen. Die Beiträge werden einem Review-Verfahren unterzogen. Ein empirischer Teil, dem eine CD-ROM mit Datenmaterial beigefügt ist, schließt das Jahrbuch ab. Das Jahrbuch für 2006 hat den Schwerpunkt „10 Jahre Kassenwahlfreiheit“; hier können Sie sich näher über den Band informieren. Das Jahrbuch Risikostrukturausgleich 2007 befasst sich mit dem Gesundheitsfonds als Kernstück der Finanzierungsreform des Gesetzes zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das Jahrbuch Risikostrukturausgleich 2008 befasst sich mit dem morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich. Das Jahrbuch 2009-2010 trägt den Titel „Von der Selektion zur Manipulation?“.

Möglichkeiten der Ausgestaltung eines effizienten Versorgungsmanagements chronisch Kranker – Ethische, ökonomische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte – für die ausgewählten Indikationen Multiple Sklerose und Alzheimer-Demenz
Die Versorgung von Patienten mit chronischem Krankheitsbild stellt einen wesentlichen Schwerpunkt der täglichen Arbeit vieler Leistungserbringer im Gesundheitswesen dar. Waren weltweit bereits um die Jahrtausendwende ca. 46% aller Erkrankungen chronisch, so wird dieser Anteil nach Angabe der WHO bis zum Jahr 2020 auf voraussichtlich 60% ansteigen. In Deutschland leiden bereits rund 30% aller Versicherten unter mindestens einer chronischen Erkrankung. Demzufolge stellt die zunehmende Bedeutung chronischer Erkrankungen das deutsche Gesundheitssystem vor die besondere Herausforderung, die bislang strikte Trennung der Versorgungssektoren zu überwinden, um den Behandlungs- und Betreuungsprozess sowohl hinsichtlich des Patientennutzens als auch unter wirtschaftlichen Aspekten effizient zu gestalten. Infolgedessen stellt sich die Frage nach der Effizienz von Versorgungsprogrammen als Instrument zur Vermeidung von Versorgungsdefiziten in der Behandlung chronisch Kranker sowie zur Sicherung einer effizienten Langzeitbetreuung und einer bestmöglichen Kosten-Effektivität.  
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und der damit einhergehenden steigenden Prävalenz altersassoziierter Krankheitsbilder stellt die Versorgung von Alzheimer-Demenz Erkrankten eine große Herausforderung dar. Durch den interdisziplinären und sektorübergreifenden Behandlungsbedarf ist der Versorgungsprozess von an Multiple Sklerose Erkrankten durch zahlreiche Schnittstellen geprägt. Dies lässt wesentliche Optimierungspotentiale in der Versorgungsstruktur sowie Effizienzreserven vermuten, weshalb Multiple Sklerose  als zweite zu untersuchende Indikation in das Forschungsvorhaben einbezogen wird.
Zielsetzung
Basierend auf einer Bestandsaufnahme der aktuellen Versorgungssituation bei chronischen Erkrankungen – im Besonderen für die Indikationen Alzheimer-Demenz und Multiple Sklerose – werden im Rahmen der interdisziplinären Studie anhand der genannten Krankheitsbilder die Möglichkeiten und Bedingungen für ein effizientes Versorgungsmanagement untersucht. Dabei sollen potenzielle Grenzen des Versorgungsmanagements identifiziert und im Rahmen einer multidimensionalen Konzeptentwicklung mögliche Szenarien zur künftigen Ausgestaltung neuer Formen des Versorgungsmanagements und intersektoraler Kooperationen erarbeitet werden.
Im Fokus der Untersuchungen stehen dabei 
•    Aspekte der Gesundheitssystemgestaltung und der Gesundheitsökonomie
•    Medizinethische Aspekte sowie möglicherweise sozial- und verfassungsrechtliche Dimensionen
•    Auswirkungen auf Patienten, Leistungserbringer, gesetzliche Krankenkassen, Unternehmen der Gesundheitsindustrie sowie politische Entscheidungsträger
Projektaufbau
Die zu untersuchende Thematik wird in einem mehrstufigen Verfahren analysiert. Im ersten Schritt erfolgt eine auf das deutsche Gesundheitswesen fokussierte Bestandsaufnahme der aktuellen Versorgungssituation chronischer Erkrankungen – im Speziellen für die Indikationen Multiple Sklerose und Alzheimer-Demenz – und die Identifizierung von internationalen Ansätzen zur Lösung bestehender Versorgungsdefizite. Im Rahmen einer Wahrnehmungs- und Akzeptanzuntersuchung werden Interessenvertretungen der Leistungserbringer, medizinische Fachgesellschaften, gesetzliche Kostenträger sowie Patientenvertretungen und weitere Entscheidungsträger im Gesundheitswesen in Form einer empirischen Datenerhebung zu deren Einschätzung der gegenwärtigen Versorgungssituation befragt. Auf dieser Grundlage erfolgt die Entwicklung von Szenarien und die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Versorgung chronisch Kranker, im Besonderen für die ausgewählten Indikationen.
Projektteam und Kooperationen
Die interdisziplinäre Untersuchung medizinischer, ökonomischer und gesellschaftsrechtlicher Aspekte eines sektorübergreifenden Versorgungsprogramms für die Indikationen Multiple Sklerose und Alzheimer-Demenz erfolgt durch den Lehrstuhl für Medizinmanagement unterstützt durch die medizinische Expertise von Herrn Prof. Gräßel (Universität Erlangen) und Herrn Prof. Hartung (Universität Düsseldorf). Zudem werden in Kooperation mit dem Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin (Herr Prof. Marckmann) der Ludwig-Maximilians-Universität München ethische Aspekte der Ausgestaltung eines Versorgungsprogramms analysiert.
Die Studie wird durch unabhängige Forschungsgelder der Janssen-Cilag GmbH im Rahmen eines unrestricted grant unterstützt.
AG Gesundheitspolitik: Dr. Anke Walendzik, Dr. Rebecca Jahn, Lasse Korff, Lennart Weegen
AG Gesundheitsökonomische Evaluation/Versorgungsforschung: Dr. Sarah Mostardt,  Sonja Ivancevic
Laufzeit: November 2011 bis Dezember 2013

Ausgewählte abgeschlossene Projekte

Gutachten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Impfstoffen in Deutschland
Viele impfpräventable Infektionserkrankungen, können mit einer hohen Durchimpfung effektiv bekämpft und sogar ausgerottet werden. Um in Deutschland eine hohe Durchimpfung zu erreichen, ist die ausreichende Versorgung gesetzlich Krankenversicherter mit Schutzimpfungen Voraussetzung. Seit Schutzimpfungen, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfohlen werden, Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind, fallen für die GKV insgesamt hohe Kosten an. Zurzeit (2008) belaufen sich die Apothekenumsätze zu Lasten der GKV für Impfstoffe auf 1.449 Mio. Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erstellt der Lehrstuhl in Kooperation mit dem IGES Institut, dem Institut für Public Health der Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall i. T. sowie dem Office of Health Economics in England ein Gutachten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von Impfstoffen in Deutschland.
Das Gutachten kann hier runtergeladen werden.
Bearbeiter: Heiko Schmidt, Susanne Staudt, Dominik Thomas, Lennart Weegen, Nina Farrenkopf, Rebecca Jahn.

Mezzanine-Märkte in der Krankenversicherung
Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie der Universität Duisburg-Essen (Prof. Felder) und der Medizinrechts-Anwaltskanzlei Dierks und Bohle (Prof. Dr. Christian Dierks) hat der Lehrstuhl ein Vorhaben „Mezzanine-Märkte in der Krankenversicherung“ durchgeführt. Das Vorhaben untersucht die Anreize im Kontext der Durchführung einer Kosten-Nutzen-Bewertung für patentgeschützte Arzneimittel und entwickelt Vorschläge für die Ausgestaltungsmöglichkeiten des Umganges der Krankenkassen mit Arzneimitteln, die einen Zusatznutzen aufweisen, bei denen der Preis jedoch oberhalb des vom GKV-Spitzenverband festgelegten Erstattungshöchstbetrages liegt. Nähere Informationen über das aus diesem Projekt erwachsene Buch erhalten Sie hier. Laufzeit des Projektes: Oktober 2008 bis Februar 2010.

Soziale Krankenversicherung, private Krankenversicherung und Wartezeiten in Deutschland und den Niederlanden
In diesem aus Mitteln des Gesundheitsministeriums von Ontario (Kanada) teilfinanziertem Projekt wurde der Frage nachgegangen, wie sich unterschiedliche institutionelle Arrangements von Krankenversicherung auf den Zugang zur medizinischen Versorgung auswirken. Dabei kooperierte der Lehrstuhl mit Wissenschaftlern der Universität von Toronto.
Bearbeiter: Dr. Greß.

Umsetzung und empirische Abschätzung der Übergangsregelungen zur Einführung des Gesundheitsfonds
In Umsetzung eines gesetzlichen Auftrages aus dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes ist der Lehrstuhl gemeinsam mit der Universität Mannheim beauftragt worden, die Übergangsregelung zur Einführung des Gesundheitsfonds (§ 272 SGB V), mit der Belastungen regionaler Krankenkassen abgefedert werden sollen, konzeptionell zu untersuchen und die finanziellen Wirkungen abzuschätzen. Das Vorhaben wurde in Kooperation mit Prof. Buchner (Fachhochschule Kärnten) durchgeführt. Laufzeit: Januar bis Juni 2008. Bearbeiter am Lehrstuhl: Lux, Schillo, Prof. Wasem. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden). 

Gesundheitsreform in Deutschland: Zwischen Bürgerversicherung und Kopfpauschale vor dem Hintergrund der Reform der Krankenversicherung in den Niederlanden
Vor dem Hintergrund der jüngsten Reformen im Krankenversicherungssystem der Niederlande werden in diesem Forschungsprojekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung vier Reformmaßnahmen im Hinblick auf institutionelle Voraussetzungen und quantitative Auswirkungen bewertet. Parallel zur Projektdauer werden die aktuellen Entwicklungen in den Niederlanden weiter beobachtet und berücksichtigt. Bearbeiter: Dr. Walendzik, Maas, Manouguian, Dr. Greß. Laufzeit: bis Frühjahr 2008.
Ein erstes Arbeitsergebnis befasst sich mit den Vergütungsunterschieden zwischen PKV und GKV im ambulanten ärztlichen Bereich. Das entsprechende Diskussionspapier kann heruntergeladen werden.
Ein weiterer Baustein des Projektes befasst sich mit dem Zusatzbeitrag im Zusammenhang mit der Einführung des Gesundheitsfonds; ein in diesem Zusammenhang entstandenes Diskussionspapier kann heruntergeladen werden. 

Höhe der Heimentgelte in den stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen
Gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (Essen), der Abteilung Gesundheitsökonomie des Zentrums für Sozialpolitik der Universität Bremen und der ADMED GmbH (Köln) ist der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen beauftragt worden, eine Studie zu den Gründen für die Höhe der Heimentgelte in den stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und im Vergleich zu den Heimentgelten in ausgewählten Bundesländern durchzuführen. Bearbeiter: Jahn, Lux, Rotter und Wasem. Laufzeit: April bis August 2007. 
Die Ergebnisse des Gutachtens zur Höhe der Heimentgelte wurden am 14.12.07 in einer Pressekonferenz im Landtag vorgestellt. 

Preisregulierung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Wettbewerbsstärkungsgesetz
Mit der Preisregulierung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln in der GKV nach der jüngsten Gesundheitsreform befasst sich ein Diskussionspapier, das der Lehrstuhl im Rahmen eines Forschungsprojektes für den Bundesverband der Arzneimittelhersteller e.V. (BAH) vorgelegt hat. Die Studie befasste sich mit der Frage, ob eine Oligopolisierung des Arzneimittelmarktes zu erwarten ist und welche Effekte davon ausgehen könnten. Es wurde ein Modell zentraler Preisregulierung auf Basis einer Kosten-Nutzen-Bewertung als Alternative zur gegenwärtigen Steuerung über einen Mix aus zentralen und dezentralern Steuerungsinstrumenten zur Diskussion gestellt. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda erstellt. 

Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes im deutschen Apothekenwesen
In der Gesundheitspolitik werden Pro und Contra einer Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes bei Apotheken diskutiert. Auch der Europäische Gerichtshof befasst sich in Kürze mit dieser Fragestellung. Vor diesem Hintergrund untersucht ein Diskussionspapier von Grabein et al am Beispiel Englands und Norwegens die beobachtbaren Konsequenzen der Aufhebung des Fremd- und Mehrbesitzverbotes bei Apotheken. Das Forschungsvorhaben wurde von DocMorris gefördert.

Die Repräsentation von Versicherten und Patienten in der Gesetzlichen Krankenversicherung durch Selbstverwaltung und Kassenwahl – Theoretische Erfolgsfaktoren, praktische Erfahrungen, Optimierungspotenziale und Reformperspektiven
Dieses Projekt wird in Kooperation mit dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen durchgeführt und wird von der Hans-Böckler-Stiftung finanziert. Zur Repräsentation der Interessen von Versicherten und Patienten existieren in der GKV mehrere Mechanismen. Zum einen handelt es sich um die Sozialwahlen, bei denen die Repräsentanten der Versicherten in der Kassenselbstverwaltung bestimmt werden (Voice). Zum anderen haben die Versicherten die Möglichkeit, durch einen Kassenwechsel Einfluss zu nehmen (Exit). Beide Mechanismen weisen Defizite auf. Ziel des Projektes ist es, diese Defizite zu identifizieren und Optionen für eine Verbesserung der Versichertenrepräsentanz – gerade auch im Zusammenspiel dieser beiden Mechanismen – zu prüfen. Erste Projektergebnisse sind in einem Arbeitspapier des Zentrums für Sozialpolitik, in der Zeitschrift Soziale Sicherheit und im Gesundheitsmonitor 2004 veröffentlicht worden. Der Forschungsbericht ist im Frühjahr 2008 in der Schriftenreihe der Hans-Böckler-Stiftung erschienen. Bearbeiter: Dr. Greß

Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945
In einem vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung geförderten Projekt zur Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland nach 1945, das in einem Theorieband und 10 Bänden für die einzelnen Perioden der Sozialpolitik mündet, hat der Lehrstuhl jeweils das Kapitel „Gesundheitswesen und Sicherung bei Krankheit und im Pflegefall“ erarbeitet. Hier können Sie sich über das Gesamtprojekt näher informieren. Laufzeit: 1997 bis 2007. Bearbeiter am Lehrstuhl: Prof. Wasem, Prof. Greß, Prof. Dr. Hessel. 

Die Regionaldimension in der Gesetzlichen Krankenversicherung vor dem Hintergrund des GKV-WSG
In einem von der Landesregierung Baden-Württemberg geförderten Projekt „Die Regionaldimension in der Gesetzlichen Krankenversicherung vor dem Hintergrund des GKV-WSG" untersucht der Lehrstuhl gemeinsam mit der Professur für Gesundheitsökonomie der Fachhochschule Kärnten zum einen aus ordnungspolitischer Sicht regionale Aspekte der GKV-Wettbewerbsordnung. Zum anderen modelliert die Studie den Status quo der interregionalen Transfers in der GKV und ihre Veränderungen durch das GKV-WSG. Laufzeit: Dezember und Januar 2007. Bearbeiter am Lehrstuhl: Prof. Wasem, Manouguian, Lux, Schillo. 

Untersuchung zur Zahl der HIV-Neuinfektionen
Die Deutsche AIDS-Stiftung hat den Lehrstuhl für Medizinmanagement mit einer Untersuchung zu den Ursachen des Anstiegs der Zahl der HIV-Neuinfektionen beauftragt. Untersucht werden auch die Ursachen für den überproportionalen Anteil der privat Krankenversicherten an allen HIV-Infektionen. Die Ergebnisse wurden in einem Diskussionspapier der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften veröffentlicht. Außerdem sind die Analyseergebnisse in den Jahresbericht 2007 der Deutschen AIDS-Stiftung eingeflossen.
Bearbeiterin: Pomorin.
Laufzeit: Januar bis Juni 2006

Private Zusatzversicherungen als Instrument zur Risikoselektion in der gesetzlichen Krankenversicherung
In diesem aus Eigenmitteln des Lehrstuhls finanzierten Projekt wird international vergleichend der Frage nachgegangen, wie das Angebot privater Zusatzversicherungen als Instrument zur Risikoselektion eingesetzt werden kann. Dabei kooperiert der Lehrstuhl mit Wissenschaftlern in den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Israel.
Laufzeit Januar 2005 bis Februar 2006.
Bearbeiter: Dr. Greß.
Die Projektergebnisse sind 2007 in Health Economics, Policy and Law veröffentlicht worden.

Effizienzreserven im deutschen Gesundheitssystem
In diesem Projekt im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung wird nationale und internationale Literatur zu Effizienz-, Effektivitäts- und Qualitätsdefiziten im deutschen Gesundheitssystem und deren Ursachen zusammengestellt und bewertet. Von der Mängelanalyse ausgehend werden Reformansätze zur Verringerung von Effizienz-, Effektivitäts- und Qualitätsdefiziten im deutschen Gesundheitssystem identifiziert und bewertet. Bearbeiter: Maas, Dr. Greß. Laufzeit: bis August 2006. Den Abschlussbericht der und weitere Informationen können Sie hier herunterladen. Außerdem hat auch Die Welt über die Studie berichtet. 

Vertragswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung
Unter Mitwirkung von Prof. Wasem und Dr. Greß hat eine Wissenschaftlergruppe ein im Auftrag des AOK-Bundesverbandes erstelltes Gutachten Weiterentwicklung des Vertragswettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung. Vorschläge für kurzfristig umsetzbare Reformvorschläge vorgelegt. Die Gutachter drücken ihre Erwartung aus, dass der Gesetzgeber ihre Vorschläge noch im laufenden Verfahren der Gesundheitsreform umsetzt. Das Gutachten wurde am 4.9.2006 auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt – hier können Sie die Statements zur Pressekonferenz der Gutachter sowie der Repräsentanten des AOK-Bundesverbandes sowie weitere ergänzende Materialien herunterladen. 

Preiswettbewerb für verschreibungspflichtige Arzneimittel
In Kooperation mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI, Essen) untersucht das aus Eigenmitteln finanzierte Projekt den Preiswettbewerb für verschreibungspflichtige Arzneimittel anhand eines umfangreichen Datensatzes. Laufzeit: Dezember 2004 bis Juli 2006. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. 

Reform der Krankenversicherung in den Niederlanden
In diesem von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Projekt werden die Auswirkungen der jüngsten Krankenversicherungsreform in den Niederlanden und die Übertragbarkeit auf die deutsche Situation analysiert. Laufzeit: Februar 2006 bis Juni 2006. Bearbeiter: Dr. Greß, Manouguian. Die Veröffentlichung der Projektergebnisse ist für den Sommer 2006 vorgesehen. Erste Projektergebnisse wurden bei einer Anhörung des Deutschen Gewerkschaftsbunds und des Netzwerks Gesundheit am 10.3.2006 in Berlin vorgestellt. Die Folien dieses Vortrags können Sie hier herunterladen. Den Abschlussbericht können Sie hier herunterladen. 

Patienteninformationen für verschreibungspflichtige Arzneimittel – Internationale Erfahrungen und Optionen für Deutschland.
In diesem von der Janssen-Cilag GmbH finanzierten Forschungsprojekt wird untersucht, welche Vor- und Nachteile es im internationalen Vergleich hat, wenn Arzneimittelhersteller Patienten direkt über ihre verschreibungspflichtigen Produkte informieren dürfen. Laufzeit: bis Ende Mai 2006. Bearbeiter: Maas, Dr. Greß. Den Abschlussbericht können Sie hier herunterladen.
Die Projektergebnisse wurden auch in Gesundheitsökonomie und Qualitätsmanagement veröffentlicht. 

Nichtversicherte Personen im Krankenversicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland – Bestandaufnahme und Lösungsmöglichkeiten
Das Vorhaben (überwiegend aus Eigenmitteln, mit einem Zuschuss der Hans-Böckler-Stiftung) untersucht die quantitative Entwicklung der „Unversicherten“ und die Ursachen des Phänomens. Lösungsvorschläge werden entwickelt.
Laufzeit: März bis August 2005.
Bearbeiter: Dr. Greß, Dr. Walendzik.
Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. Im Jahre 2007 haben wir ein Update vor dem Hintergrund des GKV-WSG durchgeführt. Die Ergebnisse können hier herunter geladen werden. Auch in der Zeitschrift "Sozialer Fortschritt" (58, 2009, S. 147-154) ist ein Beitrag mit Projektergebnissen unter dem Titel "Auswirkungen der Maßnahmen gegen Nichtversicherung im GKV-WSG - Eine Zwischenbilanz" zu finden.

Preiselastizitäten und Wahl der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland
In Kooperation mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI, Essen) untersucht das aus Eigenmitteln finanzierte Projekt die Preiselastizität der Kassenwahlentscheidungen in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung anhand eines umfangreichen Datensatzes aus Einzelkassendaten. Laufzeit: Juli 2004 bis Juli 2005. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. Das Papier wurde in überarbeiteter Fassung 2007 in „Health Economics“ veröffentlicht; hier können Sie den Abstract herunterladen. 

Konsumentenmobilität in sozialen Krankenversicherungssystemen: ein Fünf-Länder-Vergleich
In dem aus Eigenmitteln finanzierten Forschungsvorhaben werden in Zusammenarbeit mit Forschern aus den Niederlanden, Belgien, der Schweiz und Israel Anreize, Ausmaß und Wirkungen von Krankenkassenwechsel in wettbewerblichen sozialen Krankenversicherungssystemen im 5-Länder-Vergleich untersucht. Laufzeit: April 2003 bis November 2004. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. 

Allokative und distributive Wirkungen von Kopfprämien in der gesetzlichen Krankenversicherung
Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen durchgeführt und durch einen Zuschuss der Hans-Böckler-Stiftung gefördert wurde, untersucht die unterschiedlichen Modelle zur Ablösung der einkommensabhängigen Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine sog. „Kopfprämie“. Laufzeit: Juni 2003 bis November 2004. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. 

Klassifikationsmodelle für Versicherte im Risikostrukturausgleich
Das vom Bundesministerium für Gesundheit finanzierte Projekt wurde in Kooperation mit dem Institut für Gesundheitsökonomie und klinische Epidemiologie (IGKE) der Universität Köln und dem Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES, Berlin) durchgeführt. Unterstützung erhielt der Lehrstuhl durch das Institut für Gesundheitsökonomie der GSF. Es untersucht anhand eines Datensatzes der gesetzlichen Krankenversicherung Ausgestaltungsvarianten einer Morbiditätsorientierung des Risikostrukturausgleiches in der GKV. Laufzeit: April 2002 bis November 2004. Bearbeiter: Dr. Greß, Behrend. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. 

Geschlechtsspezifische Auswirkungen von Leistungsausgrenzungen und Zuzahlungserhöhungen in der Gesetzlichen Krankenversicherung
Das Projekt, das aus Eigenmitteln durchgeführt und von der Hans-Böckler-Stiftung mit einem Zuschuss gefördert wurde, untersucht anhand des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) von 2003 die geschlechtsspezifischen Unterschiede der finanziellen Auswirkungen von Leistungsausgrenzungen und Zuzahlungserhöhungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Laufzeit: März bis Juni 2004. Bearbeiter: Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht. 

Hausarztmodelle in der GKV – Effekte und Perspektiven vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Erfahrungen
Das Projekt, das durch einen Zuschuss der Hans-Böckler-Stiftung gefördert und im übrigen aus eigenen Mitteln finanziert wurde, führt eine Bestandsaufnahme der Voraussetzungen, unter denen Hausarztmodelle im internationalen Vergleich erfolgreich sind, durch und wendet diese Analyse auf die Situation in der deutschen gesetzlichen und privaten Krankenversicherung an. Laufzeit: März bis September 2003. Bearbeiter: Prof. Dr. Hessel, Dr. Greß. Die Ergebnisse des Projekts sind hier veröffentlicht.